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Thema: Im Sand der Zeit: Ist es Schicksal? **Abgeschlossen**

  1. #11

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    Korallenriff
    Der Schuss hallte in den Höhlen noch nach. Woher er kam, war daher nicht auszumachen. Er konnte von vorne, tief im inneren der Höhle seinen Ursprung haben. Ebenso gut wäre es möglich, dass der Schuss durch die Piraten abgegeben wurde, die langsam wieder zu sich kommen könnten.
    Wondela und Trismea beratschlagten kurz, was zu tun sein. Sie beschlossen, sich nicht noch mehr in Gefahr zu begeben. Wer weiß, wer in der Höhle auf sie lauerte und ob sie aus ihr noch entkommen können, wenn sie erst einmal tief in die Gänge vorgedrungen wären. So wollten Sie versuchen, einen anderen, ungefährlicheren Weg zu finden, das Geheimnis zu lüften. Eine Aufteilung der Gruppe sollte vorgenommen werden. Da hörten Sie die Raben, die sie schon auf dem Weg hierher belagert hatten, wieder auf sie zukommen. Der Schwarm ließ nicht ab von Ihnen. Sie hatten inzwischen Angst um ihr Leben. Ein Rabenvogel hatte ein besonders schwarzes, glänzendes Fell. Dieser Vogel flog auf Wondela zu. Die Umstehenden bekamen es mit der Angst zu tun und wichen ein paar Schritte zurück. Wondela aber stand stocksteif da. Sie hatte keine Angst vor Vögeln. Damals, als Kind hatte sie schon ihre Zeit im Wald verbracht, sich mit allen Tieren des Waldes angefreundet und eine Art der Zwiesprache mit den Rabenvögeln gehalten. Sie schien eine besondere Gabe in dieser Hinsicht zu besitzen. Nun wartete Sie in aller Ruhe, was passieren würde, als dieser besondere Rabe auf sie zuflog. Langsam streckte sie ihren Arm aus, ließ einen Laut erklingen, der ihr schon so manches Mal Zugang zu den Vögeln des Waldes erlaubt hatte und wieder wartete sie. Der Rabe umkreiste sie ein paar Mal, beäugte sie und ließ sich dann auf den ausgestreckten Arm Wondelas nieder. Wondela und der Rabe beobachteten sich eine Weile. Die anderen Raben und Menschen waren inzwischen verstummt und beobachteten das seltsame Spiel der beiden. Die Raben hatten sich auf die nahen Baumwipfel am Eingang der Höhle zurückgezogen. Die Mitabenteurer verharrten im Halbkreis um Wondela und den Raben. Alle schienen die Luft anzuhalten.
    Ein einzelnes lautes Krächzen des Raben ertönte, worauf hin sich Wondela sammelt, tief einatmete und ihren Arm langsam näher an sich heran zog. Der Rabe blieb weiter sitzen und beäugte sie. Wondela näherte sich mit Ihrem Gesicht dem Raben, der sich nicht rührte. Die Umstehenden schluckten, als Wondela ihren Mund spitzte und sich zum Raben beugte, um ihm einen Kuss auf den Schabel zu geben. Ein leichtes Zittern durchlief den Vogel, er plusterte sich auf, ein „Plopp“ war zu hören, dann fiel er vom Arm Wondelas zu Boden. Als er auf dem Boden landete war aus dem Raben ein Frosch geworden, der laut quakend davon hüpfte. Ein zweites „Plopp“ war zu hören. Die mysteriöse Insel mit Ihrer Höhle und die Piraten verschwanden im Nichts. Wondela und Trismea samt Gefolgschaft fanden sich in ihren Heimatstädten wieder. Nach dem ersten Schrecken gingen sie zu einem geruhsamen und friedvollen Leben über.
    Keine Piraten mehr-kein Krieg, keine mysteriöse Insel-keine unfassbaren Abenteuer. Sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende. Ihre Nachkömmlinge erzählen noch heute von den Vorfällen um die Insel und Wondelas besonderer Gabe.
    Um den Schuss, der vor der Höhle zu hören war, ranken sich heute viele nicht bestätigte Gerüchte. Man muss nicht allen davon Glauben schenken. Aber das ein- oder andere davon wird wohl wahr sein.
    Alles was du tust, tue es mit einem Lächeln

  2. #12

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    Noch ein Schuss war zu hören. Und noch einer... Lautes Geschrei dringt an die Ohren der Gruppe. Der Schlummerdrunk hat nicht lange gewirkt. Schnell wird das Geschrei lauter. Die Piraten hatten die Beiboote gefunden und folgen den Spuren den Berg hinauf. Die Gruppe versucht sich in der Höhle zu verschanzen. Aber Zahlenmässig waren sie Weit unterlegen. Als die ersten Piraten zu sehen sind, rennt Trismea aus der Höhle in den Wald um die Piraten von der Gruppe wegzulocken. Aber nur ein kleiner Trupp verfolgt sie, das Gros der Piraten drängen Richtung Höhle. Ein blutiger Kampf folgte, genauer ein Gemetzel. Wondela hört die Schreie von Trismea. Offenbar haben die Piraten sie erwischt. Zeitgleich sackt neben Wondela der Abenteurer in sich zusammen, getroffen von einem Schwerthieb eines Piraten. Der Pirat schaut Wondela in die Augen, lächelt und setzt zu einem weiteren Hieb aus. Da spürt Wondela eine Hand auf ihrer Schulter, ihr entfährt ein Schrei. Der Pirat vor ihr verblasst und sie sieht plötzlich den Abenteurer vor sich stehen.

    "Ich wollte dich nicht erschrecken, Wondela, aber es ist an der Zeit aufzubrechen. Die Piraten müssten jetzt schlafen..." Alles war nur ein Traum. Oder war es eine Vorsehung? Sollte sie die Gruppe warnen? Sie sagt nichts und steigt mit einem mulmigen Gefühl ins Beiboot. Zuweit waren sie schon gekommen, um alles wegen einem Traum aufzugeben.

    Den Rest der Geschichte erzählt euch Awondel

  3. #13

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    ui, ist ja gleich schluß hier, da muß ich aber mal beeilen

  4. #14
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    Sie sind in eine Falle gelaufen...alle sind gefangen genommen worden und sollen gegen Lösegeld freikommen - der Schuß war eine Warnung: Wer Widerstand leistet wird erschossen. So ist der Plan gescheitert - aber noch ist die Geschichte nicht zu Ende...Fortsetzung folgt...

  5. #15

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    Alle hielten Ausschau nach demjenigen, der den Schuss ausgelöst hat. Aber es war nichts zu sehen, daher ist die Truppe in die Höhle hinein. Da sie nicht wussten, welchen Höhleneingang sie nehmen mussten, schauten sie kurz in beide hinein. Sie entdeckten auf der rechten Seite Fußabdrücke und gingen diesen nach. Nach längerer Zeit kamen sie zu einer Abzweigung. Dort sahen sie jemanden mit einer Schussverletzung. Man sah noch, dass das Blut noch nicht getrocknet war. Mit äußerster Vorsicht liefen sie weiter. Bald gingen aber die Fackel aus und auch die Gruppe verlor das Bewusstsein. Nachdem sie erwacht sind, konnten sie sich an nichts mehr erinnern.

  6. #16
    Held der Ostersuche
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    Die Höhlen sind leer. Sie sind reingelegt worden. Die Piraten haben Lunte gerochen und sind rechtzeitig geflohen. Nun muss die Suche von Neuem beginnen. Der Schuß war nur von einem verängstigten Matrosen abgegeben worden, als eine Fledermaus sein Ohr streifte...

  7. #17

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    Als sie sich nach dem Schuss umdrehten, sahen sie, dass ein Teil der Piraten munter waren. Sie hatten Lunte gerochen, als ein Teil der Besatzung sehr müde wurden und dann geschlafen haben. Daher haben sie sich auf die Lauer gelegt und gewartet. Die Piraten nahmen die Truppe gefangen. Sie verdunkelten die Augen und brachten sie auf Umwegen in ein Haus und versperrten es. Nacheinander wurden einzelne der Gruppe zum Verhör geschleppt. Man sah sie nicht mehr.

  8. #18
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    Hängematte
    Nachdem wir kurz vor Schreck erstarrt waren, gab der Abenteurer ein Zeichen und wir liefen vorsichtig auf das von uns aus gesehen rechte Auge des Schädels bzw. der Höhle zu. Hier hatten wir etwas mehr Deckung als auf der linken Seite, denn dort war eine größere freie Fläche, die im fahlen Mondlicht schimmerte.

    In der Höhle angekommen, warteten wir zunächst, bis sich unsere Augen an das matte Flackern, das von weiter drinnen in der Höhle kam, gewöhnt hatten. Langsam wurden die Konturen klarer und die Schatten der spärlichen Lichtquelle, was immer sie auch sein mochte - Fackel - Feuer - oder ..., bekamen schärfere Umrisse.

    Vorsichtig bewegten wir uns tiefer ins Höhleninnere. Gleichzeitig bemerkten wir aber auch, dass der Weg stetig nach oben führte, fast so, als wäre es wirklich eine Augenhöhle. Wenn jemand da hinten oben saß und auf uns lauerte, wären wir ein einfaches Ziel für ihn. Aber es passierte - nichts. Wir erreichten erleichtert den hinteren oberen Rand dieser ersten Höhle, ohne dass ein weiterer Schuss fiel. Auch von den Piraten draussen war nichts zu hören oder zu sehen, die schlummerten scheinbar noch tief und fest aufgrund unserer Verköstigung.

    Auf dem Plateau, das wir nun erreicht hatten, brannte ein kleines Lagerfeuer. Das war wohl auch der Lichtschein, den wir draussen wahrgenommen hatten. Daneben standen ein grobgezimmerter Tisch mit einem ebensolchen Hocker. Und zwischen Lagerfeuer und Tisch lag etwas auf dem Boden.

    Der Abenteurer zeigte auf zwei, drei Leute aus unserer Truppe, auch auf mich, und vorsichtig gingen wir auf dieses Etwas zu. Bei allen waren die Sehnen und Sinne angespannt, denn jederzeit konnte etwas Unvorhergesehenes passieren.

    Endlich erkannten wir, dass dieses Etwas ein Mensch war - und tot war er überdies auch noch. Neben der Leiche lag eine Pistole, nahe an der rechten Hand. Hiervon ging schon mal keine weitere Gefahr aus. Auf dem Tisch lag so etwas wie ein Pergament.

    Der Abenteurer zeigte dem Rest der Truppe an, näher zu kommen und alle versammelten sich um die Leiche und das Lagerfeuer. Dann las er vor, was auf dem Papier geschrieben stand:
    "Lebendig kriegt ihr mich nicht. Glaubt ihr denn, ich ließe mich teeren und federn, vierteilen, aufhängen und köpfen. Bei all meinen Missetaten bliebe euch doch gar nichts anderes übrig, als mich zu einem Tot dieser Art zu verurteilen. Das tue ich mir nicht an - und meine Geheimnisse nehme ich so einfach mit ins Grab. Beste Grüße an Euch - danke für die Mühe, mich fangen zu wollen, ich fühle mich geehrt von so edlen Menschen gejagt worden zu sein. Wir sehen uns in der Hölle. The Fool"

    Diese Zyniker - Wie sollten wir jetzt weiter vorankommen?

  9. #19

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    ist jetzt feierabend?

  10. #20
    Community-Team Avatar von BB_Awondel
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    Meerjungfrau
    Zitat Zitat von Black_Adder Beitrag anzeigen
    ist jetzt feierabend?
    Ja, war es.
    Die Auswertung findet bereits statt.


    Liebe Grüße,
    BB_Awondel

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